Wieso erstellen wir eine Treibhausgasbilanz für unser Unternehmen?

Immer mehr Unternehmen veröffentlichen ihre Treibhausgas (THG)-Bilanzen und/oder Produktfußabdrücke und zeigen so transparent ihre Emissionen, obwohl sie nicht der Berichtspflicht unterliegen. Wir bei der Baldus Gruppe haben uns entschieden unsere THG-Bilanz ebenfalls zu berechnen, um einen Überblick über unsere betrieblichen Emissionen zu bekommen und mehr Wissen in diesem Bereich aufzubauen. Dazu haben zwei unserer Mitarbeiterinnen an dem Projekt KliMaWirtschaft teilgenommen. Dieses Projekt wird vom BMWK unterstützt und durch das Fraunhofer Institut durchgeführt. Mittels des Projekts wurden bereits über 250 Unternehmen im betrieblichen Klimamanagement unterstützt.

Wie hoch sind unsere betriebsinternen Emissionen?

Auch wir bei der Baldus Gruppe konnten so viel über das betriebliche Klimamanagement und dessen Wichtigkeit dazulernen und eine THG-Bilanz berechnen. Zudem konnten wir eigene Ziele definieren und Maßnahmen ableiten. Unsere erste THG-Bilanz haben wir für das Jahr 2021 berechnet und kamen dabei auf eine Emissionshöhe von 210,9 t CO2e. Ein ähnliches Bild lässt sich aus der Bilanz für das Jahr 2022 erkennen, welche bei 212,1 t CO2e lag. In beiden Bilanzen war es leicht ersichtlich, dass in unserem Unternehmen aktuell die Scope 1 Emissionen mit dem firmeneigenen Fuhrpark die höchsten Emissionen ausmachen. Für uns sind das circa 75% der gesamten Emissionen des Unternehmens. Neben diesem Treiber nehmen auch die Anfahrten unserer Mitarbeitenden circa 15% der gesamten Emissionen ein. In Zukunft möchten wir daher zum einen evaluieren wie und ob wir unseren Fuhrpark vermehrt mit Elektrofahrzeugen ausstatten können. Zum anderen möchten wir bei unseren KollegInnen das Job-Rad besser bewerben und ermutigen mit diesem zur Arbeit zu kommen.

Wie geht es in Zukunft mit den Berechnungen weiter?

Wichtig bei unseren Berechnungen zu sagen ist, dass hier aufgrund der Datenlage noch mögliche Emissionstreiber in Scope 3 fehlen. Grund dazu ist das in den Jahren 2021 und 2022 Scope 1 und 2 Emissionen quantitativ erhoben wurden. Scope 3 Emissionen wurden stand jetzt nur zu einem Teil erhoben, und zwar solche Emissionen zu denen Daten vorliegen, somit fehlen wichtige Emissionstreiber welche in Zukunft ebenfalls erfasst werden sollen. Dazu gehört vor allem die vorgelagerte Lieferkette. Hier wollen wir unsere Datenlage in den kommenden Jahren verbessern und so eine umfassendere Bilanz errechnen und aus den Ergebnissen weitere Erkenntnisse ziehen. Daher wird unsere Bilanz sich in den kommenden Jahren vermutlich eher erhöhen. Dennoch möchten wir uns in den bereits berechneten Feldern kontinuierlich verbessern und so gut es geht Ressourcen einsparen und Emissionen vermindern.

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